Der Klang der iranischen Musik 14 Tage – 13 Nächte Code: GT.10

Neben der üblichen Besichtigung von historischen Orten werden Sie auf dieser Reise einen Abend bei einer iranischen Familie verbringen und dabei einen Einblick in die Geschichte der Musik gewinnen. Der Abend wird mit traditioneller iranischer Musik begleitet.

Tag 01: Tehran – Ankunft
Ankunft auf dem internationalen Imam Flughafen in Tehran und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Tehran.

Tag 02: Tehran – Schiraz
Nach dem Frühstück erfolgt eine Stadtrundfahrt in Tehran: Besichtigung des Saadabad Palastes anschließend Besichtigung der Museen von Ärchäologie und Islamische Kunst. Das Archäologie-Museum beinhaltet Kunstwerke aus dem vorislamischen Zeitalter bis ins 5 Jh. n. Chr.. Besichtigung des Golestan Palastes aus dem 18. Jh.. Anschließend besichtigen wir das Kronjuwelenmuseum. Anschließend Flug nach Schiraz (Dauer 1:15 Std.). Übernachtung in Schiraz.
Das Besichtigungsprogramm in Tehran kann je nach Wochentag und der Öffnungszeiten der Museen und Paläste abweichen.

 

Tag 03: Schiraz – Bischapur – Schiraz (280km)
Morgens nach dem Frühstück Fahrt nach Bischapur. Der sassanidische König „Schahpur“, ließ die Stadt als Siegesdenkmal errichten (im Jahr 260). Die Sassaniden hatten damals das römische Heer in der Schlacht von Edessa besiegt. Heute sind nur noch Überreste von Reliefs zu sehen. Der Ort war schon in elamitischer und parthischer Zeit besiedelt, wurde nach einer Inschrift im Jahr 266 aber von Schapur I. neu gegründet. Eine archäologische Quelle. Sie ist eine der bedeutesten Merkmale der Sasanidischen Dynastie. Besichtigung des Anahita Tempels, eine altpersische Göttin. Besichtigung des Tange Tschogan und der sassanidischen Reliefs. Nachmittags Rückfahrt nach Schiraz. Übernachtung in Schiraz.
Bei hohen Temperaturen, wird von dem Aufstieg zur Schahpur Höhle abgesehen.

Tag 04: Schiraz – Musikabend
Stadtrundfahrt in Schiraz, Besichtigung der Gärten Eram und Naranjestan. Besichtigung der Nasir-ol-Molk Moschee. Anschließend beuschen wir die Wakil Moschee und den naheliegenden Basar. Danach geht es zu den Mausoleen der Dichter Saadi und Hafez. Anschließend besichtigen Sie den Schrein von Ali Ibn Hamzeh mit seinen schönen Spiegelbauten.
Abends sind Sie Gast bei einer iranischen Familie mit Musik. Es wird ein kulturelles Erlebnis. Die klassische iranische Musik hat eine jahrtausend alte Geschichte und reicht bis in die Zeit der Antike, der Elamiten (2500 bis 700 v. Chr.) und der Achämeniden zurück (500 v. Chr.). In der vorislamischen Zeit hatte das Perserreich Hofmusiker und Musiktheoretiker wie Bamschad, Nakisa, Azad und Barbad über die Sie an diesem Abend mehr erfahren werden. Es steht traditionelle Musik von Farabi und Schirazi auf dem Programm, die mit den persischen Instrumenten Sitar und Zarb gespielt werden, blegietet von Gesang und Gedichten von Molana (Rumi). Übernachtung in Schiraz.

Tag 05: Schiraz – Persepolis – Nekropolis – Passargad – Isfahan (485 km)
Nach dem Frühstück werden die Sachen gepackt. Die Fahrt geht nach Persepolis. Die Frühlingspalastanlage der Achämeniden liegt knapp 60km nördlich von Schiraz. Rücksäcke müssen beim Eingang von Persepolis abgegeben werden. Je nach Interesse werden Sie ein bis drei Stunden in Persepolis verbringen. 5km weiter von Persepolis liegt Nekropolis, die Königsgräber einiger sassanidischer und achämenidischer Könige. Weiterfahrt nach Passargad“, die erste Residenz der Achämeniden. Anders als Persepolis konzentriert sich die Anlage von Passargad auf einer einzigen Terasse, sondern ist weitläufig angelegt, mit Bauten die voneinander entfernt sind. Die Besichtigung beginnt mit dem Grab des Großkönigs „Cyrus“ (Kurosch), der auf einem sechstufigen Aufbau ruht, der an eine mesopotamische Zikkurat erinnert (Stufentempel). Weiter geht es zum Audienzplatz, der in der typisch achämenidischen Bauweise mit offenen, säulengeschützten Vorhallen und erhöhtem rechteckigen Zentralgebäude errichtet wurde. Von den acht Säulen ragt heute nur noch eine empor. Etwa 300m entfernt liegen die Reste des Residenzpalastes. Die Fahrt geht weiter nach Isfahan. Übernachtung in Isfahan.

Tag 06: Isfahan
Die Stadt Isfahan genoss während der Herrschaft der Safawieden (15Jhr.) die privilegien einer Hauptstadt. Der Imam Platz, einer der größten Plätze der Welt, deutet heute noch vom Reichtum und Pracht der damaligen Zeit: zwei wünderschöne Moscheen Imam-Moschee und Scheikh-Lotfollah-Moschee (Frauen-Moschee), der Ali Ghapu Palast aus dem 15.-16.Jh.n.Chr.und der traditionelle Basar, wo man die Kunsthandwerker bei ihrer Arbeit beobachten kann. Besichtigung des Hascht-Behescht Gartens und Spaziergang entlang am „Zayandeh“ Fluss, wobei Sie die historischen Brücken Isfahan aus dem 16 Jh. Besichtigen werden. Übernachtung in Isfahan.

Tag 07: Isfahan
Fahrt ins armenische Viertel (Djolfa) um die Vank-Kathedrale mit deren Museum zu besuchen . Besichtigung der Freitagsmoschee. Besuch der 700 jährigen Schwingenden-Minarette. Besichtigung des vierzig Säulen Palasts. Übernachtung in Isfahan.

Tag 08: Isfahan – Kashan – Abyaneh (310 km)
Nach dem Frühstück verlassen wir Isfahan und fahren nach Kaschan. Die Ethymologie von „Kaschan“ geht auf das Wort „Kaschie“-Fliese- zurück. Im Mittelalter war Kaschen Hauptproduzent von Fliesen im Lande. Besichtigung des Fin-Baukomplexes (Badehaus, Basar und Garten). 1852 wurde der Premierminister „Amir Kabir“, der als Refomer bekannt war, auf Betreiben des Qajaren Königs „Naseradin Schah“ ermordet. Anschliessend besuchen wir die naheliegenden Sialk Hügel und die Agha Theologieschule sowie den Basar. Nachmittags Fahrt zum Dorf Abyaneh. Auffällig ist, dass die Frauen zumeist keinen Tschador sonder bunte Tracht tragen. Abyaneh ist bekannt für seine Einwohner, die erst sehr spät zum Islam bekehrt wurden und der Lehre Zarathustras treu blieben (über die Lehre Zarathustras werden Sie in Yazd noch einiges mitbekommen). Übernachtung in Abyaneh.

Tag 09: Abyaneh – Yazd (430 km)
Fahrt nach Yazd. Erkundigung der Altstadt von Yazd zu Fuß. Ein Kennzeichen von Yazd sind seine Lehmbauten und Windfangtürme die einst als Klimaanlage dienten. Besichtigung der Mir-Tschaghmagh Moschee. Falls es möglich sein sollte, werden wir abends noch eine traditionelle Männersporthalle besuchen (Zurkhaneh). Übernachtung in Yazd.

Tag 10: Yazd – Kerman (365 km)
Vormittags besichtigen wir den Feuertempel der Zoroastrier sowie die Türme des Schweigens östlich von Yazd. Kurz nach Mittag Weiterfahrt Richtung Kerman. Übernachtung in Kerman.

Tag 11: Kerman – Bam – Mahan – Kerman (385 km).
Wir fahren Richtigung Süden nach Bam und Besuchen die Überreste Lehmzitadelle von Bam, einst das größte Lehmbauwerk der Welt. In Mahan besichtigen wir das Mausoleum des Sufimeisters Schah Nematollah Wali mit einem anschließenden Spaziergang durch den Schazdeh Garten.Übernachtung in Kerman.

Tag 12: Kerman – Tehran
Kerman fasziniert durch seinen orientalischen Charme, es war auch einst berühmt für sene Teppichte. Wir besuchen den ausder sassanidischen Zeit stammenden Gandj-Ali-Khan-Hammam (Badehaus), wo heute das Ethnologische Museum der Stadt untergebracht ist. Anschließend gehen wir durch den Basar und besuchen die Freitagsmoschee mit ihren in verschiedenen Blauschattierungen. Nachmittags Flug nach Tehran (Flugdauer ca. 1,5 Std.). Flughafentransfer in Tehran und Übernachtung.

Tag 13: Tehran
Wir besuchen heute den Niavaran Palast, der Palast der Pahlavidendynastie, wo sich der letzte Schah mit seiner Gemahlin krönen ließ.
Nachmittags Spaziergang durch den Jamschidieh Park. Übernachtung in Tehran. Übernachtung in Tehran.

Tag 14: Tehran – Heimflug
Transfer zum internationalen Imam Flughafen und Heimflug.

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