Die Stadt Qasvin ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Es war die erste Residenz der Safawidendynastie im 16. Jh. und für eine kurze Zeit die Hauptstadt Irans. Der Safawidenkönig Schah Tahmasb ließ die Stadt als Residenz der Safawiden in den Jahren 1548 bis 1598 errichten. Jedoch war die Stadt schon in der vorislamischen Zeit der Sassaniden besiedelt. Qasvin gilt als Zentrum der Kalligraphie im Land.

Die Jame Moschee von Qasvin
Die Moschee ist eines der ältesten und größten Moscheen Irans, das auf einem zoroastrischen Feuertempel aus der sassanidischen Herrschaftszeit errichtet wurde. Die Architektur der Moschee befolgt das Vier-Iwan-Schema und wurde auf Befehl des Kalifen von Baghdad Harun Al-Raschid errichtet.

Die Alamut Festung (Assassinenfestung)
Das Wort Alamut bedeutet “Adlernest”. Die Festung liegt auf knapp 2100 m Höhe auf einem Berg. Sie wurde im 9. Jh. errichtet und beherbergte der Assassinen, deren Anführer Hassan Sabbah war..

Der Schrein von Imamzadeh Hossein
Wie in vielen Orten Irans, findet sich auch in Qasvin ein Schrein eines der zahlreichen Kinder des 8. Schiitischen Imams. Der Schreib verfügt über 6 Minaratten und einer blauen Kuppel.

Peighambariyeh/ Prophetengräber
Der Bau stammt aus der Zeit der Safawiden-Dynastie. Der Legende nach sollen vier Propheten des Alten Testaments mit den Namen Sauwli, Salam Alquia und Selum an dem Ort begraben liegen. Darum ist der Ort auch unter dem Namen „Vier Propheten“ bekannt. Diese vier Propheten sollen die Ankunft Jesus vorausgesagt haben.

Vierzig-Säulen Palast
Der Vierzig-Säulen Palast liegt mitten in einer Gartenanlage. Der Bau ist zweistöckig und wurde auf Befehl des Safawidenkönis Schah Tahmasb im 16. Jh. errichtet.

Cantor Kirche (Orthodoxenkirche)
Die russische Cantor Kirche wurde im Jahr 1905 errichtet. Die Kapelle der Kirche hat –wie für Orthodoxenkirchen üblich- einen kreuzförmigen Grundriss. Der Altar zeigt nach Osten.

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